Ausführlichere Informationen zum Ablauf

 

Die DTA setzt sich aus vier Elementen zusammen:

  • Erstdiagnose
  • Tätigkeitsanalyse
  • Optimierung
  • Überprüfungsphase

1. Erfassungsaufwand

nach einer Schulung und kurzen Übungsphase ist mit einem zeitlichen Mehraufwand von etwa 10 bis 15 Minuten je Mitarbeiter und Arbeitstag zu rechnen. Allerdings deckt die Erfassung gleichzeitig den Bereich der Tätigkeitsdokumentation in der Patientenakte ab und dient somit als Unterstützung der bisher geleisteten Dokumentation. Somit relativiert sich der genannte Zeitaufwand entsprechend.

 

2. Tätigkeitslisten

Zu Beginn des Projektes werden für den Bereich die relevanten Einzeltätigkeiten durch die Mitarbeiter ausgewählt (siehe Abbildung).

 

Beispiel-Tätigkeitsliste

 

Die Einzeltätigkeiten sind in Tätigkeitsgruppen systematisch kategorisiert. Diese Tätigkeitsgruppen orientieren sich an bestehenden und eingesetzten Kategoriensystemen, zum Beispiel den Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) von Roper et al., den Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) von Krohwinkel, den vereinbarten Leistungskomplexen in der ambulanten Pflege oder selbst bestimmten Systemen.

Eine einrichtungsbezogene Selektion und Kategorisierung lässt sich nach Absprache einfach und schnell vornehmen: Der Erfassungsbereich ist flexibel gestaltbar und das Instrument somit weitreichend einsetzbar.

 

3. Datenerfassung

Zur Leistungserfassung stehen auf dem Markt verschiedene Geräte unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung. Meist haben sie in etwa die Größe eines Taschenrechners und sind mit einer Tastatur und einem Display ausgestattet. Günstig ist ein integrierter Barcodescanner, damit Patientennamen und im Vorfeld gebildete Tätigkeitsgruppen nicht über die Tastatur, sondern über Barcode eingelesen werden können. Dadurch sind eine zügige Erfassung und einfache Handhabung gewährt. DocuMix hat jedoch auch eigene Produkte zur Zeiterfassung.

Das Gerät zur Zeiterfassung wird von jedem Mitarbeiter über die gesamte Arbeitszeit hinweg mit sich geführt. Die erbrachten Leistungen werden kontinuierlich und patientenbezogen dokumentiert.

Zur Auslesung und Auswertung der Daten werden ein PC  und ein Drucker je Leistungseinheit benötigt.

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