Geschichte von DocuMix
Die Entstehung von DocuMix bahnte sich bereits 1999 an. Zu diesem Zeitpunkt wurden in Krankenhäusern erste Tätigkeitsanalysen mit elektronischen Erfassungsgeräten durchgeführt. Allerdings waren die Anbieter branchenfremd, so dass die Interpretation der Ergebnisse solcher Analysen wenig Akzeptanz bei den betroffenen Mitarbeitern fand.
Die Schwesterfirma Metrik untersuchte zu dieser Zeit im Auftrag einer großen Klinikkette den Zusammenhang zwischen Personalbesetzung und Patientenzufriedenheit. Heraus kam, dass zwischen beiden kein Zusammenhang besteht.
Der Bedarf an Daten und Fakten in Bezug auf die Abläufe in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens war da. Die Forderung nach Wirtschaftlichkeit und die Einführung der DRG´s erhöhten den Druck auf die Krankenhäuser.
Die Frage war also: Wie kann man zuverlässig abbilden, was im Krankenhaus passiert? Wie kann man die Ergebnisse vermitteln, damit die Bereitschaft zur Veränderung entsteht?
Prof. Dr. Zinn entwickelte dazu eine Erfassungs- und Analysesoftware und wählte Personen aus dem Gesundheitswesen - insbesondere aus Medizin und Pflege - die die Betreuung der Projekte vor Ort übernehmen sollten.
Da der Arbeitsaufwand im Gesundheitswesen wesentlich durch den Patienten mit seinen individuellen Anforderungen bestimmt ist, musste bei zielführenden Tätigkeitsanalysen neben der durchgeführten Aktivität auch der betroffene Patient erfasst werden. Ohne mobile elektronische Erfassungsgeräte ist ein solcher Aufwand nicht leistbar.
Es wurde schließlich einen deutscher Hersteller gefunden, der in der Lage war, entsprechende Geräte mit Entfernungsbarcodescannern herzustellen. Nach den ersten Testprojekten im Jahre 2000 und 2001 war klar, dass ein Produkt geschaffen war, das Einrichtungen im Gesundheitswesen die notwendigen Daten liefert, um Veränderungsprozesse strukturiert und effizient zu gestalten. Im August 2002 wurde die DocuMix GmbH offiziell gegründet.
Die DocuMix GmbH hat die Motivation „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten und die Einrichtungen mittels weniger Workshops und Schulungen zu befähigen, die Analysen eigenständig durchzuführen und anschließend die Veränderung souverän zu gestalten. Dies wurde in über 220 durchgeführten Projekten in mehr als 60 unterschiedlichen Einrichtungen und Trägern (Stand 2010) realisiert.